In der Visual Lounge können Sie TechSmith hinter den Kulissen erleben. Schauen Sie Screencasts und Videos von anderen Kunden an, treffen Sie sich mit Kollegen, TechSmith Benutzern und Mitarbeitern, und finden Sie viele gute Tipps und Tricks!

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Bug! Das scrollende Fenster geht nicht mehr in Firefox

Anton Bollen am Mittwoch 11.08.10

Ich habe eine wichtige Nachricht an alle, die Snagit 9 und Firefox benutzen.

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Seit dem Update auf Firefox 3.6 gibt einen Bug in Snagit, durch den ein scrollendes Fenster in Firefox nicht mehr aufgenommen werden kann. Zum Glück wurde das Problem behoben und ein Fix kann heruntergeladen werden.

An dieser Stelle möchte ich gerne auf den EGM Weblog hinweisen:

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Dort wurde bereits vor einigen Wochen über das Problem und die Lösung berichtet. Mit ein paar Worten wird genau beschrieben, wie schnell und einfach man sein Snagit reparieren kann:

Datei herunterladen, entpacken, Firefox & Snagit schließen, entpackte Datei installieren und sich freuen.

Vielen Dank an den Author für diesen Bericht. Hoffentlich können nun alle Leser, die von dem Problem betroffen waren, wieder nach Belieben scrollende Fenster aufnehmen.

Hinter den Kulissen von TechSmith - Interview mit Firmenchef Bill Hamilton

Anton Bollen am Freitag 6.08.10

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37signals hat vor kurzem ein Interview mit Bill Hamilton, dem Präsidenten von TechSmith, gemacht. Das Interview könnt Ihr auch auf der englischen Visual Lounge lesen. Wir finden das Interview so gut gelungen, dass wir Euch heute die Fragen und Antworten auch auf Deutsch präsentieren möchten. Haben Ihr weitere Fragen an Bill?

Wie erfolgreich ist TechSmith Corporation? Haben Sie konkrete Zahlen für uns?

Bill Hamilton: Wir sind von 1,8 Millionen Dollar in 1999 auf über 34 Millionen Dollar in 2009 gewachsen. Wir haben in jedem dieser Jahre Gewinn gemacht und dabei nebenbei noch mehrere neue Produkte auf den Markt gebracht; darunter einige, die heute in vier verschiedenen Sprachversionen zur Verfügung stehen: Deutsch, Französisch, Koreanisch und Japanisch. Heute haben wir über 200 Mitarbeiter, in 1999 waren nur etwa ein Dutzend Angestellte bei TechSmith beschäftigt.

Wie haben Sie sich am Anfang finanziert?

Bill Hamilton: Wir mussten mit jedem Pfennig rechnen! Am Anfang haben wir Programmieraufträge angenommen und haben Beratungsdienste geleistet, solange bis wir in 1994 komplett produktfinanziert waren. Davor haben wir auf Vertragsbasis gearbeitet.

Wie viele Angestellte haben Sie heute? Welche Kriterien sind bei der Einstellung neuer Mitarbeiter wichtig für Sie?

Bill Hamilton: Wir haben 210 Angestellte. Wir suchen qualifizierte neue Mitarbeiter, die offen und ehrlich sind und außerdem aufgeschlossen gegenüber neuen Informationen und Entwicklungen. Das gehört in dieser Industrie einfach dazu. Wir suchen Leute, die motiviert sind, lebenslang zu lernen. Außerdem legen wir Wert darauf, dass jemand effizient im Team zusammenarbeiten kann.

Unser Personalbestand ist sehr stabil. Für viele unserer Team-Mitglieder ist TechSmith der erste und einzige Arbeitgeber seit dem Uni-Abschluss. Das bedeutet für uns Konsistenz in der Softwareentwicklung und auch in anderen Unternehmensbereichen.

Können Sie die Unternehmenskultur und das Arbeitsumfeld bei TechSmith etwas näher beschreiben?

Bill Hamilton: Hier bei TechSmith legen wir großen Wert darauf, langjährige und beständige Kundenbeziehungen aufzubauen. Auch alle unsere internen Entscheidungen beruhen auf diesem Prinzip. Wir sind auch in unserer internen Kommunikation offen und ehrlich; wir informieren unsere Mitarbeiter über die Geschäftssituation und die Finanzlage des Unternehmens. Auf diese Weise können alle Mitarbeiter nicht nur ihre eigene Entwicklung beeinflussen, sondern auch an Unternehmensentscheidungen mitwirken und diese verstehen.
Wir sind fast wie eine Familie. TechSmith ist ein ausgezeichnetes Beispiel für ein Unternehmen, das in kurzer Zeit sehr stark gewachsen ist, ohne dabei die enge Bindung untereinander zu verlieren. Es macht Spaß bei TechSmith zu arbeiten. Wir arbeiten hart, aber wir finden auch Zeit für Spiel und Spaß. Kreativität und Kommunikation werden bei uns groß geschrieben. Ein Beispiel ist unser wöchentliches Meeting jeden Montag Morgen. Hier kommunizieren wir neue Ideen, was wir am Wochenende entdeckt haben, Meinungen, Familienneuigkeiten und neue Erkenntnisse und Erfahrungen. Balance zwischen Berufs- und Privatleben ist sehr wichtig für uns und unsere TechSmith-Familie.

Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über alle Geschäftsdetails und finanziellen Informationen? Was ist Ihr Rat an Unternehmen, die das für nicht realisierbar halten? Gibt es Pro & Contra-Argumente für diese Offenheit?

Bill Hamilton: Informationen können manchmal beunruhigend sein, besonders wenn die Wirtschaftslage angespannt ist, oder wenn Mitarbeiter von früheren Arbeitgebern daran gewöhnt sind, nur geschönte Informationen zu bekommen. Wir glauben, dass realistische Informationen im Endeffekt für unsere Mitarbeiter und deren Arbeit von Vorteil sind. Das gilt für Verkaufszahlen sowie Feedback von Kunden.

210 Mitarbeiter jeden Montag Morgen erzählen zu lassen, was sie am Wochenende gemacht haben, scheint nicht praktikabel zu sein. Wie schaffen Sie es, dass sich jeder einbezogen fühlt, ohne die Firma stundenlang lahm zu legen?

Bill Hamilton: Ganz einfach, wir ziehen Namen und fragen, wer etwas zu erzählen hat. Als wir noch weniger Leute waren, hat jeder rundum etwas gesagt.

Sie haben betont, dass in einer kleinen Firma jeder bereit sein muss, viele verschiedene Funktionen zu übernehmen. Warum ist das so? Was haben Sie schon alles für Jobs gemacht?

Bill Hamilton: Damit alles gut funktioniert, müssen bestimmte grundlegende Aufgaben erfüllt werden; egal ob die Firma einen oder tausend Mitarbeiter hat. Jeder tut, was getan werden muss. Ich habe zum Beispiel programmiert, Marketing gemacht, die Entwicklungsteams überwacht und auch die Gehaltsabrechnung erledigt. Ich mache auch den Pausenraum ab und zu sauber!

Welche Fehler haben Sie am Anfang in Personalfragen oder Marketing gemacht? Fallen Ihnen irgendwelche konkreten Beispiele ein?

Bill Hamilton: Ich habe hunderte von Fehlern aller Art gemacht. Einmal habe ich jemanden eingestellt, dem ich nicht 100% getraut habe, weil ich seine Erfahrungen in unserem Industriezweig brauchte. Das war ein Riesenfehler. Ich hätte ihn als Berater engagieren sollen, aber nicht einen Menschen mit mangelnder Integrität in unsere Firma holen sollen. Das Wichtige an Fehlern ist, dass man sie erkennt, die Ursache analysiert und dann entsprechend korrigiert und weitermacht! Fehler zu vermeiden ist nur dann möglich, wenn man sich nicht von der Stelle rührt und inaktiv bleibt. Das ist in unserer Branche tödlich.
Jemanden zu feuern, sollte immer ein schmerzhafter Prozess sein. Im Grunde ist das nämlich auch das Eingeständnis des eigenen Versagens. Trotzdem sollte man es tun und daraus lernen. Jemanden um jeden Preis in der Firma zu halten, ist ebenso falsch und ein schlechter Dienst für das Unternehmen, alle anderen Mitarbeiter und auch denjenigen, der eigentlich gehen und daraus lernen sollte.

War es für TechSmith vorteilhaft, außerhalb von Silicon Valley zu operieren, oder nicht?

Bill Hamilton: Ja. Beides. Nicht in Silicon Valley zu sein, hat Vor- und Nachteile.
Ein Vorteil für uns ist, dass unser Personalbestand weit größere Fluktuationen aufweisen würde, wenn wir in Silicon Valley wären. Ich denke auch, dass hier in Michigan eine bessere Balance zwischen Beruf und Privatleben gegeben ist; das hat langfristige Vorteile. Da wir auch die Michigan State Universität in der Nähe haben, haben wir Zugang zu internationalen Ressourcen und talentiertem Nachwuchs in Computertechnik und anderen wichtigen Bereichen, die wichtig sind für TechSmith.
Nachteilig ist, dass wir nicht so unmittelbar in Kontakt mit anderen Branchenexperten stehen wie das in Silicon Valley der Fall wäre. Das direkte Networking und die Möglichkeit, Ideen mit anderen aus der Branche, vor Ort zu besprechen und Feedback zu bekommen, das fehlt hier ein wenig. Wir bemühen uns aber, das wo immer das möglich ist, zustande zu bekommen. Manchmal erleben wir auch, dass wir unsere eigenen Leute für eine spezielle Sonderaufgabe weiterbilden müssen, weil es keine externen Bewerber vor Ort gibt, die eine bestimmte Lücke füllen könnten.

Ist diese Art der spezialisierten internen Weiterbildung etwas, das Sie anderen Unternehmen empfehlen würden, um solche Lücken zu füllen (statt externe Bewerber einzustellen)? Und warum?

Bill Hamilton: Das war eine Frage der Notwendigkeit. Wenn ich diese Option hätte, würde ich lieber beides machen, sowohl interne Mitarbeiter weiterbilden als auch externe einstellen. Das wäre eine bessere Alternative als sich nur auf das eine oder das andere zu verlassen.

Was können Sie anderen Unternehmen empfehlen, wenn es um die Einstellung von neuen Mitarbeitern geht?

Bill Hamilton: Achten Sie auf wichtige Grundwerte. Integrität ist ungeheuer wichtig. Und ignorieren Sie nicht Warnsignale wie innere Zweifel oder ein schlechtes Gefühl im Bauch. Trauen Sie Ihrem eigenen Instinkt und Menschenverstand. Andererseits braucht man manchmal auch Leute, die nicht so recht ins Umfeld passen.

Wie differenzieren Sie sich von Ihren Konkurrenten?

Bill Hamilton: Ehrlich gesagt, verschwenden wir nicht viel Zeit darauf, uns von der Konkurrenz zu differenzieren. Wir nehmen uns stattdessen die Zeit, mit unseren Kunden ausführlich zu sprechen, und wir finden so heraus, welche Probleme bestehen, welche Funktionen gewünscht und gebraucht werden und vieles mehr. Wir wollen nicht in eine Situation geraten, in der wir nur versuchen mit der Konkurrenz immer genau gleich zu ziehen.

Was ist Ihr Unternehmensziel für TechSmith?

Bill Hamilton: Das ist eine schwierige Frage für uns. Unser Hauptziel ist es, unsere Kunden zufrieden zu stellen. Wir beobachten auch das Zusammenspiel ungelöster Probleme mit örtlichen Fokusthemen und versuchen, die Zusammenhänge zu verstehen. Wo uns das hinführen wird, kann ich nicht sagen. Diese Branche ist viel zu dynamisch für solche Voraussagen. Wenn ich 10 Jahre zurückblicke, dann hätte ich damals nie im Leben voraussagen können, wo dieses Abenteuer uns bis heute hingeführt hat.

Welchen Rat geben Sie jemand, der eine neue Firma gründen will?

Bill Hamilton: Es ist wichtig zu lernen, was die Komponenten eines Unternehmens ausmacht. Es zahlt sich aus, zuerst für ein anderes kleines Unternehmen zu arbeiten, bevor man sich selbständig macht, wenn Sie diese Erfahrung noch nicht haben. Wenn Sie noch nie jemanden eingestellt oder gefeuert haben, noch nie Gehaltsabrechnungen oder Marketing gemacht haben, dann kann es sehr lohnend sein, das erst von anderen zu lernen. Ich habe diese Chance nicht gehabt. Viele sind aber auch ohne das erfolgreich! Es kommt eben darauf an, was individuell am besten funktioniert.

Gibt es andere Unternehmensaspekte, die für unsere Leser interessant sein könnten?

Bill Hamilton: Ich denke, dass Experimente enorm wichtig sind. Man weiß zwar nicht, ob sie funktionieren werden oder nicht, aber dann sollte man in der Rückschau analysieren, was man daraus lernen konnte ... und weitermachen. Viele Experimente werden fehlschlagen, aber langfristig gesehen, werden sie zum Unternehmenserfolg beitragen. Anders ausgedrückt: Haben Sie keine Angst vor Misserfolgen.
Ich wurde einmal gefragt, was ein Unternehmer ist. Meine Antwort war: „Jemand, der zweimal fast sein Haus verloren hätte." Das trifft auch für mich zu! Lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Das ist Teil des Erfolgsprozesses.

Welche Experimente haben für TechSmith funktioniert, welche sind fehlgeschlagen?

Bill Hamilton: Eines unserer allerersten Produkte (eine DDE- Entwicklungsbibliothek) wurde von Microsoft unter den Tisch gefegt. Deren DDE-Bibliothek war zwar nicht so gut, aber sie war von Microsoft und noch dazu kostenlos. So ist das, wenn man mit Industriegiganten konkurrieren muss. Lang sollen sie leben, die Elefanten.

Eine Anwenderin erzählt: Wie ich Camtasia privat nutze

Anton Bollen am Donnerstag 29.07.10

Liebe Leser,
Im heutigen Eintrag geht es wieder um einen Camtasia-Anwender. Diesmal stammt der Beitrag aber nicht von mir, sondern wurde komplett von Camtasia-Anwenderin Regula Balteschwiler selbst geschrieben. Ihr erfahrt, wie sie für ihre Mutter einen Screencast-Kurs über ihren neuen PC erstellt und könnt euch dazu einen Ausschnitt aus diesen sehr hinreißenden und sehenswerten Screencasts anschauen. Viel Spaß!

Wie ich Camtasia Studio privat nutze

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Wenn ich jemandem etwas erklären will, gelingt mir das immer am besten, wenn ich es anhand eines Beispiels vorfführen kann. Handbücher haben sicher ihre Berechtigung als Nachschlagewerk, doch muss ich dann mehrere Printscreens mit Beschreibungen dazu erstellen, und das ist oft mühsamer, als ein Video von ein paar Minuten Länge zu machen.

Da ich beruflich für die Dokumentation eines Schweizer Klinik-Informationssystems verantwortlich bin, habe ich Camtasia von Techsmith als perfekte Software zur Erstellung von Schulungsvideos kennengelernt und bin mittlerweile zu einem echten Fan geworden. Ich folge Techsmith in Twitter und Facebook, lese mit Freude ihren Newsletter und bin so immer auf dem Laufenden was Neuerungen zu Camtasia, Snagit und Jing angeht.

Als meine Mutter mich um Beratung zum Kauf eines Laptops bat, sagte ich natürlich zu, da ich liebend gern Geld ausgebe, und am liebsten Geld von anderen... Da meine Mutter seit 16 Jahren in einem Wohnmobil zwischen Alaska und Feuerland unterwegs ist, und regelmässig aus Internetcafés per email mit uns Kontakt aufnimmt, hat sie verständlicherweise noch nicht alle Möglichkeiten eines PCs erkundet. Daher hatte sie Lust, sich nun mit einem PC vertraut zu machen, und für mich lag es nahe, sowohl ein Handbuch als auch ein Schulungsvideo mit Inhaltsver-zeichnis für sie zu machen.


Ein Ausschnitt aus dem Screencast von Regula Balteschwiler. Vollbildansicht empfohlen.

Ich richtete ihren PC ein und filmte dann, wie sie auf kürzestem Weg zu ihren Lieblings-Internetseiten, zu Dokumenten, Musik, Fotos und Videos gelangt. Auch Tipps und Tricks zum Internet gehörten dazu, und es ist schön zu beobachten, wie sie sich in ihrem eigenen Tempo und auf ihre eigene Art mit ihrem Laptop anfreundet, da sie das Video jederzeit im gewünschten Kapitel ansehen kann.

Als nächstes mache ich ein Schulungsvideo zum Thema Flickr für meine Schwiegereltern. Ich denke, dass ich in Zukunft viel rascher zu Camtasia greifen werde als zu Word, ganz einfach weil es so enorm Spass macht, mit Camtasia kreativ zu sein.

Was mir an Camtasia so gut gefällt - und ganz besonders an der Version 7

  • Die verbesserte Bedienbarkeit des Recorders für die notwendigen Voreinstellungen
  • Das neue Layout von Camtasia Studio mit einfacher erreichbaren Elementen
  • Die neue Bibliothek mit animierten Callouts (mein Favorit ist der rote Rahmen und das Spotlight)
  • Die Möglichkeit, die Bibliothek als ZIP zu exportieren, damit sie in andere Projekte importiert werden kann. Ich kann sogar Teile eines Videos herauskopieren und über die Bibliothek in anderen Projekten wieder ver-wenden, dies ist enorm praktisch und zeitsparend.
  • Und die Bearbeitungsmöglichkeiten der Tonspur sind erweitert worden, etwas, das ich nun immer wieder benutze, weil ich auf einfache Art Musik ein- und ausblenden kann.

Mein Tipp für neue Benutzer von Camtasia Studio

Herzliche Grüsse,
Regula Balteschwiler

Wie setzt Ihr Camtasia ein?

Screencast vom Camtasia Training: Office 2010 | Bilder auf ein bestimmtes Format zuschneiden

Anton Bollen am Freitag 23.07.10

Heute möchte ich einen Screencast vorstellen, der während dem Camtasia Training erstellt wurde.
In diesem Screencast, welcher bereits auf dem Office 2010 Blog erschienen ist, kommen viele der Bearbeitungsfunktionen von Camtasia Studio effektiv zum Einsatz:

  • Cursoreffekt zum Anzeigen eines Doppelklicks (00:16).
  • Zoomeffekte, damit Details besser erkennbar sind (00:21).
  • Callout Hervorheben: Die Schaltfläche Zuschneiden wird hervorgehoben, indem der Hintergrund verdunkelt wird (00:23).

Ein insgesamt sehr gelungener Screencast, in dem das Thema kurz und bündig erklärt wird. So haben wir das gerne. Das Lob geht natürlich an Ute Simon, die diesen tollen Screencast erstellt hat.

Aber nun erst einmal der Screencast, den man bestmöglich im Vollbildmodus VimeoFullScreen.gif anschauen sollte:

Auf dem Office 2010 Blog befinden sich noch viele weitere Screencasts, die zum Anschauen einladen. Am einfachsten kann man diese über die Kategorie OfficeTV aufrufen.

Nochmals vielen Dank an Ute Simon, Axel Becker, Dieter Schiecke und alle anderen Autoren des Office 2010 Blogs - wir freuen uns auf weitere Screencasts.

Und an alle Leser: Habt Ihr Screencasts, die Ihr gerne auf dem Visual Lounge Blog zeigen möchtet? Dann schickt mir doch einfach eine E-Mail.

Mit dem Rad durch ganz Amerika - ein Bericht über einen besonderen Camtasia Benutzer

Anton Bollen am Donnerstag 22.07.10

alex2-150x150-1.jpg Hermann Plasa, © Transamerica Blog

Während die meisten Menschen bei diesem heißen schönen Wetter lieber ins Schwimmbad gehen, setzt sich Camtasia und Snagit Benutzer Hermann Plasa lieber auf sein Fahrrad und durchfährt Amerika.

Letztes Jahr fuhr er von Minnesota bis nach New Orleans entlang des Mississippis, worüber Ihr in diesem Blogpost mehr lesen könnt. Doch diese Herausforderung scheint nicht groß genug gewesen zu sein, und daher befindet er sich dieses Jahr auf einer noch längeren Reise: Von Seattle bis nach Florida - also quer durch ganz Amerika.

Auf seinem Blog Transamerica kann man seine Abenteuer mitverfolgen. Die Art und Weise seiner Berichte vermittelt einen ganz besonderen besonderen Eindruck von Amerika und den Menschen, denen er begegnet.
Die Beiträge sind sehr unterhaltsam, werden mit vielen schönen Bildern untermalt, und machen Lust auf mehr.

Und was hat das ganze mit TechSmith zu tun?
Na, Hermann Plasa ist schon seit Jahren ein tüchtiger Screencaster, der mit Camtasia Studio Tutorials über Microsoft Office und Windows für So Geht's GmbH erstellt. Außerdem haben wir schon seit langem ein gutes Verhältnis zu ihm und haben so etliches Feedback erhalten, welches u.a. die Entwicklung von Camtasia Studio 7 sehr beeinflusst hat.
Ich möchte gerne mehr über unsere User berichten, und ein besseres Beispiel für deren Vielfältigkeit gibt es wohl nicht.

Fazit: Ihr solltet euch auf jeden Fall bei dem Transamerica-Blog vorbeischauen. Vielleicht als Inspiration für nächsten Sommer? Über Kommentare würden sich die Reisenden bestimmt auch freuen.

Dinge, die man vor einem Screencast beachten sollte

Anton Bollen am Donnerstag 15.07.10

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Damit bei einem Screencast alles nach Wunsch aussieht und keine Pannen passieren, sollte man als "Regisseur" die Szene im Vorraus gut planen. Ein wichtiger Teil hierbei ist natürlich die "Bühne" - oder im Falle des Screencasters der Bildschirm.
Andreas Pilz von learn2use.de hat zu diesem Thema mehrere Tipps zusammengestellt, welche ich noch einmal ergänzt habe.

Damit die Aufmerksamkeit der Benutzer im Screencast nicht abgelenkt wird, sollten alle nicht benötigten Elemente sowie private Daten im Video nicht zu sehen sein.
Fällt das erst nach der Aufnahme auf, ist die Überblendung bei der Bearbeitung des Videos relativ aufwändig.

Desktop, Symbole und Ordner
Der Desktop-Hintergrund sollte relativ neutral oder einfarbig sein. Auch ein passender Hintergrund mit Logo zur Software oder dem Unternehmen kann gut wirken. Alle nicht benötigten Symbole auf dem Desktop sollten vor der Aufnahme entfernt werden.
Tipp: Das Anlegen eines neuen Benutzerkontos ist der einfachste Weg, ungewünschte Informationen zu entfernen.

Web-Browser
Im Web-Browser sollte man die History und die Formulareingaben löschen. Sonst werden bei der Eingabe in die Adresszeile die zuletzt besuchten Seiten angezeigt und Formularfelder automatisch ausgefüllt.

Unbenötigte Programme ausschalten
Alle Programme, die nicht für den Screencast benötigt werden, sollten geschlossen werden. Dies hat 3 Vorteile:
1. Die Taskleiste oder derDock sehen aufgeräumter aus.
2. Störfaktoren werden minimiert (siehe nächsten Punkt).
3. Dem Computer stehen mehr Resourcen zur Verfügung, was zu geschmeidigeren Aufnahmen führt.

Störfaktoren ausschalten
Damit die Aufnahme nicht im falschen Moment gestört wird, sollten alle Benachrichtigungen von Messenger, Virenscanner und Mail sowie automatische Updates deaktiviert werden.
Ein schönes Beispiel dafür ist die Dropbox, die immer im falschen Moment über synchronisierte Dateien berichtet.

Fenster und Symbole vorbereiten
Programmfenster und Desktopsymbole sollten vor der dem Start richtig platziert werden. Auch Popups können schon verschoben werden, damit diese beim erneuten Öffnen im aufgezeichneten Bereich erscheinen. Am Besten macht man hierzu eine Probe, in der man schon einmal die einzelnen Schritte des Screencasts vor der Aufnahme ausführt.

Es gibt natürlich noch viele andere Dinge, die man vor einem Screencast beachten sollte. Habt Ihr noch eigene Tipps, die Ihr mit den Lesern teilen wollt? Kommentare sind wie immer erwünscht.

24 Screencasts über Camtasia - Fix & Fertig

Anton Bollen am Mittwoch 14.07.10

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Geschafft! Betsy Weber und Matt Pierce haben ihr Ziel erreicht: In 24 langen Stunden wurden wie erhofft 24 Videos über Camtasia erstellt. Beide waren dafür fast ununterbrochen vor laufender Kamera - Respekt!

Als ich um 3:00 Uhr morgens auftauchte, um meine Session über Lokalisierung durchzuführen, war die Stimmung weiterhin heiter und fröhlich. Und das, obwohl bereits 19 Stunden vergangen waren. Troy Stein sowie ein paar weitere TechSmith Mitarbeiter waren ebenfalls anwesend und nach einer kurzen Diskussion über die Nationalmannschaft ging es dann auch schon weiter mit den Videos.

Aus meinem Plan, direkt nach meiner Session wieder ins Bett zu gehen, wurde nichts. Stattdessen blieb ich bis zum Ende von 24 in 24 und konnte in verschiedenen Bereichen aushelfen und dazulernen.

Die Videos, die während des 24 in 24 erstanden sind, sind bereits zum Ansehen verfügbar. Ihr findet sie auf dem Camtasia-Blog von Camtasia-Training.de sowie auf der englischen Version der Visual Lounge. Eine Beschreibung der Themen findet Ihr dort ebenfalls.

Fazit: Die ganze Veranstaltung war meiner Meinung nach ein großer Erfolg. Die Zuschauer konnten eine Menge über Camtasia und Screencasting erfahren und es war darüber hinaus eine großartige Gelegenheit, ein paar der Mitarbeiter von TechSmith zu treffen. Ich freu mich schon aufs nächste Mal.

24 Screencasts über Camtasia in 24 Stunden!

Anton Bollen am Montag 12.07.10

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Für morgen haben wir hier bei TechSmith etwas Tolles geplannt. Wir werden nämlich 24 Screencasts rund um Camtasia erstellen - und dazu in nur 24 Stunden. Das wir dabei auf Schlaf verzichten müssen ist natürlich nur Nebensache.

Das Ganze fängt morgen (Dienstag dem 13.7) um 14:00 Uhr an und kann auf unserem Livestream Kanal live mitverfolgt werden. Ihr werdet dabei nicht nur Betsy Weber von der englischen Visual Lounge treffen, sondern auch Shane Lovelette (Camtasia Produktleiter), verschiedene Camtasia Entwickler und weitere Menschen aus unserer Training- und Supportabteilung.

Ich kann Euch versprechen, dass Ihr eine Menge Insider Tipps und Tricks über Camtasia Studio, Camtasia for Mac und Screencasting erfahren werdet.
In meiner Session geht es z.B. um das Thema "Wie man einen Screencast in mehreren Sprachen erstellt". Diese Session wird am Mittwoch um 9:00 Uhr stattfinden. Falls Ihr also Zeit habt, wäre es schön, wenn Ihr vorbeischaut und vielleicht sogar ein paar Fragen stellt.

Hier sind nur ein paar Weitere der vielen Themen, die wir ansprechen werden:

  • Die Geschichte von Camtasia
  • Wie man den Mauscursor nach der Aufnahme verändert
  • Wieso wir die Benutzeroberfläche von Camtasia Studio verändert haben
  • Aufnahmen und Codecs
  • YouTube - Was ist das beste Format?
  • Außergewöhnliche Dinge, für die man Screencasts verwenden kann.

Darüber hinaus werden wir eine Menge Preise verlosen, inklusive verschiedener Bücher, Sporks und natürlich Kopien von Camtasia. Wenn Ihr gewinnen wollt, müsst Ihr einfach beim TechSmith Livestream Kanal vorbeischauen und dem @TechSmith Twitter Feed folgen und Eure Augen offen halten.

Da dieses Event für Camtasia Anwender in der ganzen Welt bestimmt ist, werden alle Sessions auf Englisch sein. Sorry. Wir werden aber auch alle Sessions aufnehmen und auf der englischen Visual Lounge verfügbar machen, damit man sie später noch einmal in aller Ruhe anschauen kann.

Wir freuen uns schon gewaltig auf diese Veranstaltungen und haben uns kräftig vorbereitet. Hoffentlich werden auch ein paar Zuschauer aus Deutschland vorbeischauen. Weitere Informationen und Updates zu dem Event gibt es bei Betsy auf der englischen Visual Lounge.

*Alle Zeitangaben sind in Central European Time - also so, wie es in Deutschland, Schweiz und Österreich stimmt.

Bericht vom Camtasia Training in Berlin 25.6 und 26.6

Anton Bollen am Donnerstag 1.07.10

Letztes Wochende fand in Berlin ein zweitägiges Training über Camtasia Studio statt, zu welchem Teilnehmer aus ganz Deutschland angereist waren. In gleich zwei Kursreihen lernten die Teilnehmer alles, was zu einem erfolgreichen Umgang mit der Software wissen müssen.

Die erste Kursreihe, welche von Axel Becker geleitet wurde, befasste sich am ersten Tag mit dem Einstieg in die verschiedenen Funktionen, die zum Aufzeichnen von Bildschirmaktionen und gesprochenem Kommentar benötigt werden.

AxelTraining.jpg Am zweiten Tag ging es dann mit dem Bearbeiten, Produzieren und Weitergeben der Videos weiter. Axel erklärte dabei ausgiebig die verschiedenen Produktionseinstellungen, wie man eigene Produktionsprofile erstellt. Darüber hinaus wurde gezeigt, wie die fertig gestellten Videos auch auf Videoportalne wie YouTube oder Vimeo hochgeladen werden können.

Die andere Kursreihe, welche ich leiten durfte, war ein Update Training zu Camtasia Studio 7. Da die Teilnehmer bereits mit der Software vertraut waren, konzentrierten wir uns auf die Neuerungen in Version 7 und wie man diese gezielt in seinen Projekten einsetzen kann. Darüber hinaus wurden verschiedene Bearbeitungstechniken und Arbeitsvorgänge gezeigt und besprochen.

Am Abend gab es dazu für alle Teilnehmer ein schönes Abendessen beim Italiener. Im Anschluss an das Abendessen gab es gleich zwei weitere Präsentationen. Als erstes einen Überblick über verschiedene Mikrofone und Aufnahmetechniken, und anschließend zeigte Axel Becker noch verschiedene Übungen, mit denen man seine Stimme zur Aufnahme vorbereiten kann. Das hat nicht nur gute Laune verbreitet, sondern war auch lehrreich.

Allen in allem war das ganze Training ein großer Erfolg und ich denke, dass alle Teilnehmer viel dabei gelernt haben. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

CSDaysTeilnehmer.jpg Die Teilnehmer nach dem Abendessen

Videos professionell hosten: Anbieter im Vergleich

Anton Bollen am Mittwoch 16.06.10

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Liebe Leser;
Den heutigen Eintrag verdanke ich Waldemar Pross von http://screencastblog.net. Waldemar wird am kommenden Wochenende das Videocamp in Essen besuchen, welches u.a. auch von TechSmith unterstützt wird. Auf dem Camp wird es verschiedene Sessions zu Screencasting geben, und hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack. Enjoy! --- Anton

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VideocampEssen.jpg Kommendes Wochenende findet in Essen ein spezialisierter Barcamp statt - und zwar ein Videocamp. Dort werde ich unter anderem mit Andreas Pilz (learn2use) einige Sessions zu Screencasting, Camtasia und verwandten Themen anbieten.
Ich habe mir vorgenommen, eine Session mit dem Schwerpunkt - wie man für relativ wenig Geld seine Screencats oder generell Videos bei Drittanbietern hosten kann - zu machen.

Wenn man Videos im Internet auf eigener Seite publizieren - sprich einbetten - will, hat man generell zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Eigener Server
In diesem Fall hat man volle Kontrolle über seine Dateien. Die Videos lassen sich in beliebiger Qualität und Format speichern und ausliefern. Auch den (Flash-)Video-Player kann ich frei bestimmen. Der Nachteil dieser Lösung ist jedoch, dass die Videos relativ viel Speicherplatz und vor allem Bandbreite in Anspruch nehmen. Das heißt, man muss technisch wirklich gut ausgerüstet sein, damit sich die Benutzer das Video in akzeptabler Qualität möglichst ohne Buffering-Zeiten anschauen können.
Und das kostet viel Geld.

Möglichkeit 2: Videoplattformen wie YouTube & Co.
Es gibt mittlerweile viele Seiten im Internet, wo man seine Videos kostenlos hochladen kann. Nur um einige zu nennen: YouTube, sevenload, clipfish, dailymotion. Die meisten der Anbieter haben die Embed-Funktion, womit man letztendlich Videos auf einer externen Seite einbetten kann. Es gibt aber mehrere Gründe, warum man die Videos hier nicht immer hosten kann oder will: Branding, schlechte Qualität, minimale Anpassungsmöglichkeiten für Design des Players, rechtliche Aspekte u.a.

Nun es gibt aber einige Services im Internet, die diese Mängel nicht haben und noch dazu günstig oder gar umsonst sind.

Ich möchte mich hier wirklich auf den Fall konzentrieren, wie man die Videos tatsächlich auf seiner Website publizieren will und nicht in erster Linie den größten Nutzen von Community-Funktionen bei YouTube & Co. ziehen möchte. Dafür sind die technischen Qualitätsmerkmale ausschlaggebend.

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Über den Autor

Anton Bollen, TechSmith Screencaster, Designer und Trainer.

Anton Bollen ist als Screencaster, Designer und Trainer für TechSmith aktiv.

a.bollen@techsmith.com a.bollen@techsmith.com
@techsmith.de @techsmith_de