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Was sind die kommenden Trends im Bildungsbereich?

Anton Bollen am Freitag 4.02.11

Eine Umfrage während der Bildungsmesse BETT zeigt, dass mobile Geräte und Aufnahmesoftware für Unterrichtsinhalte die meistgefragte Technologie für 2011 ist.

Auf der diesjährigen BETT in London wurde von TechSmith und ITK-Koordinatoren eine Umfrage zu Technologie im Lernbereich unter den Teilnehmern durchgeführt. 194 Lehrer, Dozenten, Administratoren und Koordnatoren aus allen Schulstufen und Hochschulbereich nahmen an der Umfrage teil. Aus den Ergebnissen lernen wir so einige Trends im Bildungsbereich.

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Es ist ziemlich eindeutig, dass die Nutzung von digitalen Lerninhalten im Klassenzimmer weiterhin zunehmen wird. Lehrer und Professoren stellen vermehrt Lernmaterial online zur Verfügung. Und auch fast alle Schüler/Studenten (91%) benutzen inzwischen das Internet ausgiebig für Hausaufgaben und ähnliches.
Der Einzug von digitalen Medien im Lernbereich ist ein eindeutiges Zeichen der Zukunft des Bildungswesen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Smartphones im Unterricht nicht nur geduldet werden, sondern aktiv eingebunden werden.

Die Grafik bietet eine ausgezeichnete Übersicht der Ergebnisse - mit einem Klick auf das Thumbnail könnt ihr die Originalgröße sehen.
Einen ausführlicheren Bericht über die Umfrage findet ihr in unserer Pressemeldung.

Ich finde es interessant, dass zwei Drittel (65%) der Befragten bereits eine virtuelle Lernumgebung oder Lernmanagementsystem verwenden. Allerdings muss beachtet werden, dass diese Umfrage in London stattgefunden hat. Wie sich die Statistiken mit Deutschland, der Schweiz oder Österreich vergleichen, ist noch offen. Habt ihr dazu eine Meinung?

Insgesamt finde ich es sehr spannend, dass Schulen und Universitäten vermehrt auf Technologie zur Unterrichtsergänzung greifen. Die Effektivität des Lernens kann so meiner Meinung nach deutlich erhöht werden und wird auch bei den Schülern sehr beliebt sein. Was meint ihr?

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Kommentare (3)

Hallo Anton, für mich als Lehrer ein sehr interessanter Beitrag.
Zu deiner Frage, wie es mit der Nutzung von LMS in Deutschland, der Schweiz und Österreich aussieht, kann ich dir zumindest für Österreich eine Antwort liefern.
Seit 2005 gibt es in Österreich das Projekt "edumoodle", das es Schulen ermöglicht, kostenlos eine Moodle-Instanz zu erhalten. Dieses Projekt ist sehr erfolgreich und es gibt derzeit über 1800 Instanzen mit insgesamt über 250.000 NutzerInnen (März 2010). Weitere Informationen findet man unter http://www.salzburgresearch.at/projekt/edumoodle/

Ich selbst arbeite ebenfalls seit 2005 mit Moodle und habe mit Hilfe von Camtasia Studio schon einige Lerninhalte für meine SchülerInnen online zur Verfügung gestellt.
Ich denke ebenfalls, dass dies in der Zukunft noch viel öfters der Fall sein wird, dass LehrerInnen ihre Lehrinhalte auf diese Art anbieten.

Nochmals danke für den interessanten Beitrag.

Quote floater

Hallo Christian,
Vielen Dank für dein Kommentar. Ich finde es sehr interessant, dass sich Österreich so aktiv im eLearning Bereich einsetzt. Ich war letzte Woche auf der LEARNTEC Bildungsmesse in Karlsruhe und habe auch dort vermehrt den Einsatz von Moodle und anderen Learning Management Systemen gesehen.
Wie siehst Du denn das Potenzial von Smarphones und anderen mobilen Geräten zur Ergänzung des Unterrichts?

Quote floater

Hallo Anton,
eine echt schwere Frage, wie ich das Potenzial von Smartphones und ähnlichen Geräten als Ergänzung zum Unterricht sehe.
Tatsache ist, dass immer mehr Hersteller von eLearning-Software auf diese Schiene aufspringen, Tatsache ist auch, dass die Verbreitung der Geräte zügig voranschreitet (Österreich ist da scheinbar sogar "Europameister" ;-).
Grundsätzlich glaube ich auch, dass auf diesem Wege die SchülerInnen gut erreich- und motivierbar wären, da die meisten ohne ihr Handy sowieso Teil ihres Alltags ist. Auf diese Weise ließen sich vielleicht sogar SchülerInnen motivieren, die es sonst mit dem Lernen nicht so haben.
Abzuwarten bleibt allerdings, ob es sich dabei nur um einen "Hype" handelt, der so schnell verschwindet, wie er gekommen ist, oder ob sich dieser Trend langfristig fortsetzt.
Das Hauptproblem ist sicherlich, wie weit die Schulen und LehrerInnen bereit sind, Zeit (und Geld) in die Erstellung von Lerninhalten für mobile Geräte zu investieren. In jedem Fall aber eine spannende Sache - ich bin selbst neugierig, wie sich das entwickelt.

Quote floater

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Dieser Post wurde am 4.02.11 20:01 geschrieben.


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