Screencasts im Unterricht: Informationen haltbar machen
Anton Bollen am Montag 6.06.11
Im heutigen Blogpost geht es mal wieder darüber, wie Screencasts effektiv im Unterricht eingesetzt werden können.
Shauna Hedgepeth von der Oak Grove High School in Mississippi stand in ihrem Matheunterricht vor folgendem Problem:
Meine Schüler hatten Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben. Sie konnten sich oft nicht an die kleinen aber wichtige Details erinnern, die wir zwar im Unterricht besprochen hatten, aber bis zum Abend wieder verschwunden waren.
Um dieses Problem zu lösen beschloss Frau Hedgepeth, die wichtigsten Lektionen im Unterricht mit Jing aufzuzeichnen und dann auf die Klassenwebseite zu stellen. Dort konnten die Schüler die Lektionen noch einmal in Ruhe anschauen und den Unterrichtsstoff wiederholen.
Ein weiterer Schritt war das Einbeziehen der Schüler. Anstelle sich immer nur selbst aufzunehmen, setzt Frau Hedgepeth viel Wert darauf, auch dann die Tafel (ein interaktives Whiteboard) aufzunehmen, wenn Schüler die Aufgaben vorrechnen. Für die Schüler ist es ein positives Erlebnis, das auch noch Spaß macht. Und auch die Eltern profitieren - da die Schüler ihren Eltern abends genau zeigen können, was sie im Unterricht gemacht haben.
Auch hierzu gibt es ein nettes Video - in OMU (Original mit Untertitel).







Kommentare (2)
Als Lehrer liebe ich natürlich diese Rubrik. Immer wieder inspirierend, wie man Programme wie Jing oder Camtasia Studio sinnvoll für den Unterricht verwenden kann.
Christian | 8.06.11 14:58
8.06.11 14:58
Hallo Christian,
danke für dein Kommentar. Ich finde das Thema von eLearning im Bildungsbereich auch sehr spannend. In Amerika hat der Einsatz von Screencasts schon ganz schön zugenommen.
Ich bin gespannt, wie sich dieses Feld in Deutschland und Österreich in den nächsten Zeit entwickeln wird.
Anton Bollen | 9.06.11 12:07
9.06.11 12:07